Ergotherapeutische Maßnahmen kommen im Bereich der Kinderheilkunde dann zur Anwendung, wenn die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im motorischen oder kognitiven Bereich verzögert ist, sie in ihrer Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Behinderungen betroffen sind. Mit mordernsten Therapieansätzen helfen wir Kindern und Jugendlichen darüber hinaus bei
-Konzentrations- und Wahrnehmungsstörungen,
Lernschwierigkeiten,
-Sprachentwicklungsstörungen,
Auffälligkeiten in Bereichen wie Grob- und Feinmotorik, Koordination, Gleichgewicht, Ausdauer,
-Störungen im Bereich sozialer und emotionaler Fähigkeiten wie z.B. Aggressivität, Abwehrverhalten, Passivität, Angst, Schwierigkeiten im sozialen Miteinander,
-ADS/ ADHS,
-Autismus.
Zu Beginn der Behandlung findet neben einer ausführlichen Entwicklungs-diagnostik ein Anamnesegespräch statt, in dem gemeinsame Ziele für die Zeit der Therapie formuliert werden. Diese dienen als Richtschnur für unser therapeutisches Handeln und werden regelmäßig an den aktuellen Therapiestand angepasst, sodass stets eine optimale Behandlung für das Kind gewährleistet ist.
Jeder Reiz von außen wird im Gehirn verarbeitet. Die unterschiedlichen Gehirnareale übernehmen dabei ganz unterschiedliche Aufgaben. Im Kortex sitzen Bereiche, die für die Reizverarbeitung zuständig sind und das Gehirn auf Empfang, sprich Aufmerksamkeit und Konzentration, oder in den Ruhemodus, sprich Entspannung, schalten.
Beim Neurofeedback können diese Gehirnaktivitäten nicht nur gemessen, sondern auch bildlich dargestellt werden. Sie werden in eine Art einfaches Computerspiel übertragen. Gesteuert wird es aber nicht mit der Maus, sondern mit dem Gehirn.
Ältere Menschen sind in ihren alltäglichen Aktivitäten häufig durch altersbedingte Krankheiten eingeschränkt. Hierzu zählen
-neurologische Erkrankungen (Schlaganfall, Parkinson, Multiple Sklerose),
-Demenz, Alzheimer,
-rheumatische Erkrankungen,
-Depressionen, Psychosen, Neurosen und
-Polyneuropathien, z.B. als Folge von Diabetes.
Mithilfe ergotherapeutischer Maßnahmen wird versucht, die größtmögliche Selbstständigkeit und Lebensqualität zu erhalten. Unser Ziel ist es, vorhandene Fähigkeiten zu bewahren und bei der Ausübung alltäglicher Aktivitäten zu unterstützen. Hierbei achten unsere erfahrenen Therapeuten stets darauf, den individuellen Problemen des Alters gerecht zu werden.
Leistungen im Bereich Ergotherapie bei neurologischen Erkrankungen
Ergotherapeutische Maßnahmen können Patienten mit neurologischen Einschränkungen, besonders im motorischen und kognitiven Bereich, gezielt helfen und unterstützen. Damit unsere Patienten eine größtmögliche Handlungsfähigkeit und Selbstständigkeit wiedererlangen können und so einen Zugewinn an Lebensqualität erlangen, ist es unser Ziel, Defizite wie z.B. Einschränkungen des Bewegungsapparates, der Sinneswahrnehmungen und der Konzentrations- und Merkfähigkeit wiederherzustellen und vorhandene Fähigkeiten zu bewahren. Darüber hinaus beraten unsere Therapeuten sie gerne auch zu Hilfsmitteln, die den Alltag gezielt erleichtern.
Von unseren Maßnahmen profitieren besonders Patienten mit folgenden Krankheitsbildern:
-Schlaganfall
-zerebrale Blutungen
-Schädel-Hirn-Trauma
-Querschnittslähmung
-Multiple Sklerose
-Polyneuropathie
-Parkinson
-Demenzerkrankungen
Ergotherapeutische Maßnahmen helfen Patienten aller Altersstufen gezielt bei orthopädischen Einschränkungen, chirurgischen Eingriffen, traumatologischen Ereignissen und rheumatologischen Krankheitsbildern. Hierzu zählen z.B.
-Verletzungen der Knochen, Muskeln, Sehnen und Nerven,
-entzündliche und degenerative
-Gelenkserkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis,
-Verbrennungen sowie Fehlbildungen.
Unser Ziel ist es daher, die körperliche Beweglichkeit und Ausdauer zu verbessern, die Muskulatur zu stärken bzw. die Belastbarkeit und Sensibilität zu erhöhen.
Handtherapie
Die Therapie bei Erkrankungen und Verletzungen der Hand ist ein wesentlicher Bestandteil der Ergotherapie. Neben der Behandlung von Nervenläsionen (z.B. Karpaltunnelsyndrom), dupuytren’schen Kontrakturen und Rheuma steht die Heilung von Frakturen, Sehnen- und Weichteilverletzungen im Mittelpunkt der Therapie. Unser Ziel ist es, mithilfe verschiedener Maßnahmen Funktionsstörungen zu vermeiden oder verlorengegangene Funktionen wiederherzustellen. Neben der Bewegungstherapie und dem Sensibilitätstraining können Wärmeanwendungen (z.B. Paraffinbad) den Heilungsprozess gezielt unterstützen.